Geschafft!

Zu zweit sind wir getrampt von Hamburg bis nach Hampi. In Deutschland gestartet am 13/07/18 und in Indien angekommen am 13/02/19: 381 Lifts 215 Tage ca. 18000 km 11 Länder … und viele bezaubernde Menschen, faszinierende Landschaften und ein intensives Gefühl für die facettenreiche Schönheit der Welt. Spiegel Online hat die 7 Monate in 4 Minuten zusammengefasst: http://www.spiegel.de/video/trampen-von-hamburg-nach-indien-400-mal-in-fremden-autos-video-99025593.html Werbeanzeigen Geschafft! weiterlesen

Im Süden die See IV

Endspurt. In den letzten Tagen wandert in unregelmäßigen Abständen wilde Aufregung durch die Brust, denn bald erreichen wir unser Ziel, zu dem wir vor 7 Monaten aufgebrochen sind. 12. Tag: Kanakona – Ankola Der Tag beginnt mit einem indischen Tramper, der heute mit seinen Kumpels in Papas Auto zu einem Wildgehege fährt. Er erzählt uns, dass er für die Verbreitung der Idee vom Trampen in Indien kämpft und schon oft per Daumen unterwegs gewesen ist. Vorm Wildgehege stoppt später ein LKW-Direktlift nach Ankola, wo wir uns in der Mittagshitze zum Frühstück mit Eier-Biryani in ein Restaurant retten und mit der … Im Süden die See IV weiterlesen

Im Süden die See III

8. Tag: Panval – Ganpati Phule So ungemütlich das Hotel auch war, es lag außerdem direkt an der Autobahn. Mit drei Fahrzeugen und netter Gesellschaft schaffen wir 180 km auf der Landstraße. Mittlerweile bewegen wir uns im Bundesstaat Maharashdra, der wieder eine neue Sprache und neue Lokalspezialitäten mit sich bringt. Nach dem Mittagessen um 3 Uhr sinkt die Lust und Motivation, diese Gedanken schieben wir mühevoll beiseite, scherzen übermütig, dass gleich ein Direktlift nach Goa anhält… Keine 5 Minuten später stoppt ein weißer Mahindra Scorpio Jeep. Der Beifahrer grinst uns an, erklärt, dass sie auf dem Weg nach Goa seien … Im Süden die See III weiterlesen

Im Süden die See II

4. Tag: Udaipur bis Godhra Wir verlassen die Stadt Udaipur mit einem Eicher-LKW-Verkäufer, der uns nach fünf Minuten Fahrt in sein Geschäft zum Tee einlädt. (Die Firma Eicher stellte in den 40r Jahren Traktoren in Deutschland her, später wurde sie nach Indien verkauft und kooperiert heutzutage mit Volvo im Truckerbusiness.) Weil ihn unser Reiseprojekt so fasziniert, begleitet er uns nach dem Tee zur Straße, um das nächste Auto heranzuwinken. Dieser ältere Herr trägt einen feinen grauen Kaschmirpullover und handelt mit Marmor (Black Rajasthan, Lakha Red, Camel Brown und Grüner Marmor). Eine wichtige Frage, die ihm unter den Nägeln brennt, stellt … Im Süden die See II weiterlesen

Im Süden die See I

Mit dem gelben Schulbus verlassen wir Rishikesh: unser Lift Nr. 300. Bis nach Hampi im Süden von Indien rauschen wir in 78 Fahrzeugen über etwa 2‘500 km, die wirklich verrückt werden. Stellt euch vor, diese Strecke in Europa zu trampen: von Berlin nach Istanbul zum Beispiel könnte man eine hypothetische Trampzeit von 3 – 4 Tagen einplanen. Auf dem indischen Subkontinent hingegen nimmt sich der Lauf der Dinge für alles seine Zeit … Tag 1: Rishikesh – Delhi Fahrer Nummer 3 organisiert uns den finalen Lift, mit dem wir 300 km bis nach Neu Delhi fahren. Das junge Pärchen im … Im Süden die See I weiterlesen

Im Norden die Berge

Zu viel Schnee im Winter und die fehlende Bewegungsfreiheit führen dazu, dass wir Pakistan verlassen und Land Nr. 11 betreten: Indien. Mit einem Careem-Taxi fahren wir von Lahore bis zur Grenze, tauschen noch vor der Passkontrolle zu gutem Kurs alte Rupien in neue Rupien und stiefeln abgespempelt durch ein eisernes Tor hinüber auf die andere Seite. Dort empfängt uns halsbrecherische Halsabschneiderei als uns schlechtes Fast-Food und Willkommensbier zu überhöhten Preisen den Magen umdreht. Ohne Geld in der Tasche trotten wir gegen halb 4 zurück zum eisernen Tor, um die Wagah-Border-Zeremonie auf der indischen Seite zu sehen. Diese Zeremonie dient dem … Im Norden die Berge weiterlesen

Goodbye Freedom. Welcome to Pakistan!

In Ermangelung einer Fähre durch den Persischen Golf führt unser Weg vom Iran weiter durch Pakistan. Die Terrorismusschublade Pakistan quillt über von Gedanken an Selbstmordattentäter, Talibankämpfer im Schutz arider Berglandschaften und der Ideologie des Islamischen Staat. Doch immer mehr Reiseberichte aus Pakistan von weltoffenen, herzlichen Begegnungen, faszinierenden Berglandschaften und offener islamischer Kultur erweitern dieses Bild. Unser neuer Aspekt: Freiheitsentzug. Die Einreise nach Pakistan durch Balutschistan wird seit 5 Jahren für europäische Touristen durch eine Polizei-Eskorte geschützt. In diesem Teil des Landes kämpfen Balutschen für ihre Unabhängigkeit und versuchen durch Geiselnahmen finanzielle Mittel von der pakistanischen Regierung zu Erpressen. Hinzu kommen … Goodbye Freedom. Welcome to Pakistan! weiterlesen

Getrennte Welten: die Mondinsel, gesellschaftlicher Clash, eine Sandburg und Belutschistan

Im Süden des Iran schwappt das Wasser des persischen Golf an die Küste. Dort unten am 27. Breitengrad schnupperten wir den besonderen Duft der freien Weltmeere in der Hafenstadt Bandar Abbas. Unter einer heißen, feuchten Dunstglocke mischen sich allerlei Kulturen, Kleidungsstile und Gesichter zu einem bunten Eintopf. Auf den Märkten werden exotische Früchte verkauft, Eiscreme erfrischt die Gemüter und wenn sich der Tag in laue Abendluft abkühlt, lädt die Kaimauer zum Flanieren und einer Schlemmerei mit Tuchi (hauchdünner Crepe mit Ei und Frischkäse) nebst Milchtee ein. In Bandar Abbas lernen wir Razi und Milad kennen, die wir sofort ins Herz … Getrennte Welten: die Mondinsel, gesellschaftlicher Clash, eine Sandburg und Belutschistan weiterlesen