Unterm Radar in Myanmar

Für die Durchquerung Myanmars im April planten wir lediglich drei Tage ein, denn das Treffen im ca. 9000 km entfernten Kirgistan rückte näher und näher. Die Einreise in den Militätstaat klappte mit elektronischem Visum problemlos und wir entschieden uns für die kürzeste Route von Ost nach West, vom indischen Moreh über Monywa nach Mandalay, Taunggyi, Keng Tung und Tachilek nach Thailand. Um die horrenden Hotelzimmerpreise zu umgehen, wollten wir unterwegs zelten und jeden Tag metern. Soweit die Theorie, der Militärstaat sollte mit uns jedoch andere Pläne haben. Nach dem verwirrenden Umweg in das abgelegene Gebäude der indischen Ausreisebehörde überquerten wir … Unterm Radar in Myanmar weiterlesen

Nordostindien

Nach der Durchquerung Nepals von Ost nach West im März trug uns die Trampreise erneut nach Indien, dieses Mal in den Nordosten durch Sikkhim, Assam, Nagaland und Manipur. Um unseren Termin mit Kristian, Monika und Nicole in Kirgistan Ende Mai halten zu können, mussten wir in den kommenden 10 Wochen die gesamte Strecke durch Südostasien und China zurücklegen, mehr als 10000 km. Ein sportliches Unterfangen. Im Nordosten Indiens wächst der gute Tee, der in weitreichenden Qualitätsstufen angebaut wird. In den hügligen Höhen Darjeelings gedeiht das feinste Blatt für die betuchten Teegourmets. Assam liegt im flacheren Tal, die Aromen des Tees … Nordostindien weiterlesen

Nepal: how to build roads

In einem gedanklichen Ausflug nach Nepal bewundert das geistige Auge Berge, Berge, Berge, durchzogen von tiefen Tälern mit eiskalten Gebirgsflüssen, und die schneebedeckten Gipfel säumen Tempel und Gebetsfahnen. Diese kantigen Hochgebirgsketten erstrecken sich knapp 800 Kilometer durchs ganze Land. Am südlichen Ende dieses langgestreckten Nepals zieht sich vom West- zum Ostende eine gut ausgebaute Schnellstraße entlang der Vorgebirgsebene. Auf dieser Straße wollten wir Nepal durchqueren und Ausblicke genießen. Logischerweise liegen die elf 8000er nicht direkt an der Hauptstraße, die Höhen verändern sich zwar schnell, doch aus der Ebene kann man nicht weiter als bis an die nächste Hügelwand blicken. Nach … Nepal: how to build roads weiterlesen

Hampi <3

Dieses Hampi hat uns schwer beeindruckt. Kilometerweit erstreckt sich ein verwittertes Hügelland, das aus goldenen Felsblöcken aller Größen und Formen besteht, die wie von Götterhand übereinander gestapelt daliegen. Die alten Könige des Vijayanagar vom 14. – 16. Jahrhundert bauten ihre Hauptstadt Hampi mit pfiffigen Tricks und der Hilfe von Elefanten als steinernes Reich in ungeheurem Ausmaß mit riesigen Tempeln, weitläufigen Marktplätzen und gigantischen Wohnvierteln. Über 200 Jahre florierte reger Handel und stetiger Ausbau bis in Folge von Nachfolgestreitigkeiten und einem verheerenden Angriff der Mughals das wohlhabende Hampi abgeschlachtet, kaputtgetreten und dem Erdboden gleichgemacht wurde. Heute leben in dem kleinen Dorf … Hampi ❤ weiterlesen

Geschafft!

Zu zweit sind wir getrampt von Hamburg bis nach Hampi. In Deutschland gestartet am 13/07/18 und in Indien angekommen am 13/02/19: 381 Lifts 215 Tage ca. 18000 km 11 Länder … und viele bezaubernde Menschen, faszinierende Landschaften und ein intensives Gefühl für die facettenreiche Schönheit der Welt. Spiegel Online hat die 7 Monate in 4 Minuten zusammengefasst: http://www.spiegel.de/video/trampen-von-hamburg-nach-indien-400-mal-in-fremden-autos-video-99025593.html Geschafft! weiterlesen

Im Süden die See IV

Endspurt. In den letzten Tagen wandert in unregelmäßigen Abständen wilde Aufregung durch die Brust, denn bald erreichen wir unser Ziel, zu dem wir vor 7 Monaten aufgebrochen sind. 12. Tag: Kanakona – Ankola Der Tag beginnt mit einem indischen Tramper, der heute mit seinen Kumpels in Papas Auto zu einem Wildgehege fährt. Er erzählt uns, dass er für die Verbreitung der Idee vom Trampen in Indien kämpft und schon oft per Daumen unterwegs gewesen ist. Vorm Wildgehege stoppt später ein LKW-Direktlift nach Ankola, wo wir uns in der Mittagshitze zum Frühstück mit Eier-Biryani in ein Restaurant retten und mit der … Im Süden die See IV weiterlesen

Im Süden die See III

8. Tag: Panval – Ganpati Phule So ungemütlich das Hotel auch war, es lag außerdem direkt an der Autobahn. Mit drei Fahrzeugen und netter Gesellschaft schaffen wir 180 km auf der Landstraße. Mittlerweile bewegen wir uns im Bundesstaat Maharashdra, der wieder eine neue Sprache und neue Lokalspezialitäten mit sich bringt. Nach dem Mittagessen um 3 Uhr sinkt die Lust und Motivation, diese Gedanken schieben wir mühevoll beiseite, scherzen übermütig, dass gleich ein Direktlift nach Goa anhält… Keine 5 Minuten später stoppt ein weißer Mahindra Scorpio Jeep. Der Beifahrer grinst uns an, erklärt, dass sie auf dem Weg nach Goa seien … Im Süden die See III weiterlesen